Die Kunst über Geld nachzudenken
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amüsant und lehrreich,
Als Kostolany dieses Buch schrieb bzw. seinem Freund Stefan Riße in die Feder diktierte war er bereits deutlich über 90 Jahre alt. Seinem Charme, seiner Originalität, seiner geistigen Frische konnte das hohe Alter offensichtlich nichts anhaben. Kostolany bezeichnet sich selbst zu Recht als Spekulant, nicht als Investor. Tatsächlich begreift er Börse zuallererst als Psychologie und Spekulation als intellektuelle Tätigkeit, bei der es vornehmlich darum geht Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aber eben auch massenpsychologische Phänomene richtig zu prognostizieren. Das ist weit weg von zahlenorientierten, analytischen Ansätzen à la Buffett, aber genau so weit weg vom puren Glücksspiel, welches manch sogenannter Guru oder auch manch Fondsmanager betreibt bzw. betrieben hat. Wie kein anderer Börsianer versteht es Kostolany seine Erkenntnisse mit witzigen Anekdoten, lustigen Metaphern und ironischen Lebensweisheiten zu verbinden. Wer Kostolany gelesen hat weiß nach der Lektüre zwar noch immer nicht, welche konkrete Aktie im Moment kaufenswert ist, aber er weiß eine Menge darüber wie die Börse und diejenigen, die an der Börse als Marktteilnehmer auftreten, funktionieren. Auch diese Erkenntnis ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
Eins wußte Kostolany aber auch: wie man mit möglichst vielen Büchern möglichst viel Geld verdient. Mehr als ein oder zwei Bücher des Altmeisters braucht man nicht im Bücherschrank, da es innerhalb der verschiedenen Bücher zahlreiche Überschneidungen und Wiederholungen gibt. Als Ergänzung zu diesem hier scheint mir noch am ehesten Kostolanys Börsenseminar aus dem Jahre 1986, neu aufgelegt 2000 geeignet (Überschneidungen gibt es aber auch hier).
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| Kommentar als Linknur ein Aufguss aller erschienenen Taschenbücher,
Im Grunde ist das Buch nur ein Aufguss der alten Bücher. Zum Teil kann man auch einige neue Sachen lesen, doch dann wirklich rund um das Thema “über Gald nachzudenken” Diese neuen Teile bieten jedoch nichts elemantar wichtiges für Spekulanten, sondern Kosto will die richtige Einstellung zum Geld vermitteln. Natürlich, wie immer, mit lustigen Geschichten.
Wer bisher keinen Kostolany im Bücherregal hat, sollte sich dieses Buch kaufen, denn dann hat man einfach alle Kostolanys im Regal. Wer jedoch schon die meisten Taschenbücher besitzt, der kann getrost darauf verzichten ohne etwas zu verpassen.
Wie üblich, ist das Buch mit sehr viel Witz abgefasst, kann aber nichts neues vermitteln. Am Ende werden gar die bisherigen, elemantaren Grundweisheiten, die Kosto immer nannte, nämlich Wertpapiere lange zu halten und auch mögliche Verluste auszusitzen, revidiert.
Insgesamt für mich eher ein mäßiges Ergebnis, das nicht so überzeugen kann.
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