Analyse ist wichtig

Professionelles Trading und Investment funktioniert mithilfe von Analysen auf entsprechendem Niveau, der Faktor der Intuition allein genügt keineswegs. Die Methoden der Portfolio-Analyse sind jedoch seit mehr als einem halben Jahrhundert erprobt, Finanzmarktanalysten wie die Experten von BCG (The Boston Consulting Group) wenden sie täglich an. Auf diese Weise können verlässlich steigende Renditen gewährleistet werden.

Finanzwirtschaftliche Planungsmethoden

Bei der Analyse eines Portfolios sind sämtliche Stärken und Schwächen von Wertpapieren innerhalb der kompletten Anlagestrategie zu bewerten. Daraus ergeben sich Chancen und Risiken, die sich letztendlich im Money- und Risikomanagement niederschlagen, indem unsichere Werte mit knapperen Stopps versehen, aussichtsreiche Papiere hingegen bei Rücksetzern nachgekauft werden. Zudem ermöglicht dieses Analyseverfahren, Unternehmen sowohl untereinander als auch mit Benchmarks zu vergleichen. Die Methoden wurden schon vor langer Zeit auf Visualisierung hin entwickelt, moderne Tools erleichtern diesen Vorgang ungemein. Der Anleger sieht auf einen Blick, wo die höchste Rendite zu erwarten ist und von welchen Papieren man sich besser trennt. Auch die Ausgewogenheit eines Portfolios ist sofort zu erkennen, ein bekanntes Modell hierfür stellt beispielsweise die Matrix der BCG dar. In dieser werden vier Geschäftsfelder mit den jeweils höchsten und niedrigsten Erwartungen sowie mit Fragezeichen abgebildet.

Portfolio-Analyse durch die BCG

Die beschriebene Matrix stellt das Visualisierungsmodell der Boston Consulting Group dar, den Hintergrund bilden Kriterien wie generelles Marktwachstum, relativer Marktanteil eines Unternehmens im Wettbewerbsumfeld, Portfolio-Strategie und die Lebenszyklus-Idee. Diese besagt, dass neue Geschäftsfelder zunächst hohe Investitionen erfordern, während etablierte Produkte mit hohem Marktanteil entsprechend kräftige Gewinne versprechen. Die Boston Consulting Group berät mit diesem Modell branchenübergreifend internationale Unternehmen, wozu Expertisen auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Feldern gehören. Die Branchenexpertise entsteht durch die permanente Beobachtung von Industriezweigen wie Biotech, Medizintechnik & Pharma, Medien & Entertainment, Banken/Finanzen, Automobilindustrie, Metall, Bergbau und Chemie, Energie und Umwelt oder Healthcare. Insgesamt werden über 20 Sektoren ständig untersucht. Hinzu kommt die funktionale Expertise, bei der branchenübergreifende Expertengruppen die globalen Entwicklungen und die Wechselwirkungen der Märkte untereinander analysieren. Zu den untersuchten Funktionen gehören beispielsweise finanzielle Restrukturierung, Informationstechnologie und ihr Einfluss auf Marktentwicklungen, Corporate Development, Globalisierungsstrategien, Entwicklungen im Marketing- und Salesbereich oder die Unternehmensführung in Krisensituationen. Für die Boston Consulting Group arbeiten dreißig Expertenteams aus mehreren Regionen in der Branchen- und Funktionsanalyse zusammen. Die Boston Consulting Group, die ihr Know-how umfangreich publiziert, teilt die entstehenden Denkansätze mit den Kunden aus allen Weltregionen und Industriezweigen. Indem die Anlagesituation und entsprechende Ziele des Kunden analysiert werden, entsteht eine ausgewogene Portfoliostrategie mit so starken wie nachhaltigen Renditezuwächsen.

Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de

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