Bei den Fixkosten sparen

Man hört immer wieder Faustregeln zur Höhe der Fixkosten. Eine davon besagt, dass die Fixkosten nie mehr als ein Drittel des monatlichen Einkommens ausmachen sollten. Für viele von uns wäre das ein absoluter Wunschtraum. Denn die allgemeinen Lebenskosten steigen: Mietpreise werden immer mehr angehoben, die Strom- und Gaspreise klettern in die Höhe, sogar das Wasser wird immer teurer. Bei diesen Posten ist es äußerst schwierig Geld einzusparen. Bei anderen jedoch hilft ein regelmäßiger Preisvergleich und manchmal auch Verhandeln. Beispielsweise bei der Versicherung kann man sparen.

Auto Versicherung
Einige Versicherungen müssen einfach sein. Wer ein Auto hat, muss zumindest eine Haftpflichtversicherung abschließen – auch wenn diese nur das Mindestmaß an Schutz gewährt. Besser ist natürlich eine Teil- oder Vollkasko- Versicherung, doch diese will sich nicht jeder leisten. Wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte, welche Angebote es gibt, kann man sich mit einem Kfz Versicherungsrechner behelfen. Denn meist ist es relativ schwierig sich ohne fremde Hilfe Durchblick zu verschaffen, schließlich ist die Höhe der Versicherung von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Das macht es für Konsumenten leider schwerer nachvollziehbar, wie viel man wirklich zahlen muss und ob die eigene Prämie angemessen ist. Hilfestellungen wie Online Ratgeber können da zumindest ein wenig helfen, dass sich der Nebel lichtet.

Oft ist aber auch nur ein wenig Verhandlungsgeschick notwendig, um eine günstige Versicherung zu bekommen. Gute Chancen hat man bei manchen Versicherungen zum Beispiel, wenn man mehrere Autos versichern muss – wie das in einer Familie ja schnell der Fall sein kann. Dann hat man eine gute Basis für Verhandlungen. Bei einigen Versicherungen werden auch derartige Kombi- Pakete angeboten, so dass kein Verhandeln sondern nur ein guter Versicherungsmakler nötig ist.

Alte Verträge loswerden
Die meisten Handynetzbetreiber profitieren stark von dem Unwissen ihrer Kunden. Denn viele Alt- Kunden mit noch älteren Handyverträgen, die schon längst nicht mehr an ihren Vertrag gebunden wären, zahlen brav weiter ihren überteuerten Tarif. Kann man sich also an das genaue Datum des Vertragsabschlusses selbst nicht mehr erinnern, dann lohnt es sich meist nachzusehen. Die übliche Vertragsdauer beträgt schließlich 24 Monate. In diesen zwei Jahren haben sich fast bei jedem Betreiber die Tarife verbilligt – so dass man unbedingt umsteigen sollte. Wer weiterhin ohne darüber nach zu denken, veraltete und wahrscheinlich überteuerte Tarife Monat für Monat aufs Neue berappt – der verschenkt bares Geld.
Die meisten Handybetreiber heben nun schon seit einiger Zeit eine so genannte Service- Pauschale ein. Diese beträgt je nach Anbieter zwischen 15 und 20 Euro und wird üblicherweise einmal im Jahr verrechnet. Eine Neueinführung, gegen die man sich als Konsument kaum wehren kann und die mit den immer billiger werdenden Tarifen einhergeht. Da man also nun auf anderem Weg zur Kasse gebeten wird, sollte man auf keinen Fall noch mehr für einen Handytarif ausgeben als unbedingt notwendig – alles andere ist Abzocke.

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