Zähne bleachen – drei Preisbeispiele für verschiedene Lösungen

Nicht immer ist die Zahnfarbe Weiß. Aufgrund der Ernährung, durch Genussmittel wie Wein oder Tabak oder auch durch den Genuss von Schwarztee können sich die Zähne schnell verfärben. Das Problem ist dabei, dass die Verfärbungen gesundheitlich völlig unproblematisch sind, dass ein verfärbter Zahn aber einfach nicht besonders schön wirkt.

Weiße Zähne stehen für Gesundheit, Fitness und Attraktivität und so ist es nicht verwunderlich, dass sich alle Menschen weiße Zähne wünschen. Mit der Möglichkeit des Bleaching lassen sich die Zähne einfach aufhellen und dabei können auch farbliche Veränderungen ausgeglichen werden. Das Ergebnis beim Bleaching in ein strahlend weißes Gebiss.

Allerdings sind die Kosten für das Bleaching sehr unterschiedlich und deshalb lohnt sich ein Vergleich, welches Bleaching für die eigenen Ansprüche und den eigenen Geldbeutel akzeptabel ist.

Das Bleaching zu Hause selber machen

Die einfachste beziehungsweise preiswerteste Methode, das Bleaching an Ihren Zähnen umzusetzen, besteht darin, dass sie es selbst zu Hause durchführen. Sie müssen nicht zwangsläufig ein Bleaching Studio oder den Zahnarzt aufsuchen, um zu weißen Zähnen zu gelangen. In der Drogerie sind Artikel erhältlich, die das heimische Bleaching ganz einfach machen.

Das sogenannte Home Bleaching der Zähne stellt ein Zwischending zwischen der Eigenarbeit und dem Bleaching beim Zahnarzt dar. In diesem Zusammenhang wird für die Zähne genau abgestimmt auf die Gebissform eine Schiene beim Zahnarzt gefertigt, die dann zu Hause getragen wird. Der Vorteil liegt darin, dass Sie so einen genau auf Ihr Gebiss abgestimmte Schiene bekommen. Für rund 200 bis 300 Euro an Kosten können Sie dann ohne weiteren Zahnarztbesuch Ihre Zähne eigenständig zu Hause aufhellen.

Eine Variante hierzu besteht darin, auf eine vorgefertigte Schiene aus dem Handel zu setzen. Diese Schienen sind so schlicht konzipiert, dass sie sehr flexibel sind und sich deshalb an die Zähne sehr gut anpassen. Dazu kaufen Sie dann noch das Bleaching Gel. Mit Kosten von 15 bis 40 Euro können Sie so auf preiswerte Art Ihre Zähne aufhellen.

Bestehen nur geringe Verfärbungen, dann lohnt sich manchmal auch der Einsatz von Hausmitteln. Das Zähneputzen mit Backpulver schmeckt zwar nicht gut, eher salzig, entfernt aber lockere und frische Verfärbungen der Zähne, wie sie beispielsweise nach dem Genuss von Rotwein entstehen. Mit rund einem Euro für ein Dreierpaket Backpulver ist das die wirklich preiswerteste Methode, die Zähne aufzuhellen, allerdings auch die am wenigsten effiziente Lösung. Dazu ist das Backpulver nur dann geeignet, wenn es darum geht, oberflächliche Beläge vom Zahn zu entfernen. Verfärbungen können so nicht gelöst werden.

Bleaching beim Kosmetiker

Auch Kosmetiker bieten das Bleaching an. Allerdings dürfen diese natürlich nicht die gleichen medizinischen Mittel verwenden, wie sie beim Zahnarzt zum Einsatz kommen. Dabei sollte für eine solche Anwendung bei der Kosmetikerin darauf geachtet werden, dass sie Erfahrungen in diesem Bereich hat. Wichtig ist beispielsweise, dass das Bleaching-Mittel nicht mit dem Zahnfleisch in Kontakt kommt, denn ansonsten kann es zu unangenehmen Reizungen des Zahnfleisches kommen.

Die Kosten für das Bleaching beim Kosmetiker liegen bei rund 80 Euro.

Die Zähne bleachen lassen beim Zahnarzt

Der Zahnarzt hat die meisten und auch die professionellsten Möglichkeiten, um die Zähne aufzuhellen. Wichtig ist schon einmal, dass er darauf achtet, dass in diesem Zusammenhang die Zähne auch alle in Ordnung und kariesfrei sind.

Die Aufhellung der Zähne erfolgt mit peroxidhaltigen Mitteln. Für die Aufhellung der Zähne wird das Bleichmittel mit Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxid auf die Zähne aufgetragen. Je nach Intensität der Bleichsubstanz können die Verfärbungen damit lediglich auf der Zahnoberfläche oder auch in tieferen Bereichen des Zahnes in farblose Substanzen umgewandelt werden.

Die Bedingung für das Bleaching besteht darin, dass die Zähne gesund und kariesfrei sind und dass auch das Zahnfleisch sich in einem gesunden Zustand befindet. Üblicherweise werden die Zähne auch einmal professionell gereinigt, bevor das Bleaching umgesetzt wird. Das ist wichtig, da die Reduzierung des Biofilms auf den Zähnen und die Entfernung des Zahnsteins den Zahn selbst schon aufhellt. Zudem kann das Bleichmittel so besser auf die Zahnsubstanz wirken.

Das Bleaching in Zahnarztpraxen wird als In-Office-Bleaching bezeichnet. Das Zahnfleisch wird dafür zum Schutz abgedeckt, danach wird ein starkes Bleaching-Gel auf die Zähne aufgebracht.

Das Power-Bleaching wird mit Gel und dem Einfluss von UV-Licht oder Laser umgesetzt. So wird die Bleachingwirkung deutlich erhöht. Dieses Prozedere kann häufiger wiederholt werden, bis dass der Zahn letztlich die gewünschte Farbe erreicht hat.

Auch tote Zähne kann der Zahnarzt bleichen. Hierfür wird das sogenannte Walking-Bleach angewendet. Wird ein toter Zahn aufgehellt, dann füllt der Zahnarzt das Bleichmittel direkt in den Zahn ein. Bezeichnet wird dies auch als Internal Bleaching. Hier wirkt das Mittel über mehrere Tage und löst in diesem Zusammenhang Eiweiß, Gewebereste und auch Blut, hellt damit den Zahn von innen auf.

Die Kosten für das Bleachen lassen beim Zahnarzt sind am höchsten von allen Varianten. Dabei wird zunächst die professionelle Zahnreinigung, die vor dem Bleachen durchgeführt werden sollte, zwischen 60 und 120 Euro in Rechnung gestellt. Das Bleaching selbst kostet bis zu 700 Euro beim Zahnarzt. Dabei variieren die Kosten je nach Technik und Preisgestaltung des Zahnarztes. Von den Krankenkassen werden diese Kosten für die kosmetischen Behandlungen in keinem Fall übernommen.

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