Wissenswertes zum Thema Immobilien- Finanzierung

Für viele Mieter ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, wo man genug davon hat, dem Vermieter Monat für Monat Geld in den Rachen zu werfen. Je nach Stadt sind die Mieten natürlich unterschiedlich überteuert, im Allgemeinen läuft es vielen aber zuwider, dass Mietgeld unwiederbringlich verloren ist. Das Wohnen kann man schließlich auch anders und bedeutend effizienter handhaben als bei einer Wohnung zur Miete.
Auch wenn man nicht die gesamte nötige Barschaft für eine geeignete Immobilie bei der Hand hat, gibt es immer noch andere Mittel und Wege das Thema Wohnen etwas gewinnbringender zu gestalten. Möglichkeiten sind hier zum Beispiel die Inanspruchnahme eines Wohn- Kredits beziehungsweise Finanzierungs- Angebote für eine Eigentumswohnung oder aber auch die Option der Genossenschaftswohnung, die je nach Art des Vertrages unterschiedlich sinnvoll für die Geldbörse sein kann.

Eigentumswohnungen mit Finanzierungshilfe

Bei der Inanspruchnahme einer Finanzierungshilfe für den Kauf einer Eigentumswohnung kann sinnvoll sein, da man statt einer Miete die Kreditraten abzahlt und so irgendwann eine vollständig abbezahlte Immobilie sein Eigen nennt, statt nach 20 Jahren Miete Bezahlen gar nichts in der Hand zu haben. Allerdings kann diese Option auch risikoreich sein, besonders wenn man sich für Immobilien in Regionen interessiert, bei denen schon so etwas wie eine Immobilien- Blase gebildet hat. Durch die Unsicherheit an den Finanzmärkten und die Euro- Krise sind in vielen Städten die Preise für Immobilien in unnatürliche Höhen geklettert, so dass keineswegs gewährleistet ist, dass man nicht einen künstlich aufgeplusterten Preis bezahlt. Gerade wenn man eine Wohnfinanzierung in Anspruch nimmt, ist das natürlich doppelt ärgerlich, weil man mitunter noch Raten für eine überteuert gekaufte Wohnung abzahlt, die ihren ursprünglichen Wert schon wieder längst verloren hat. Hier gilt es natürlich abzuwägen, ob es sich wirklich um eine Blase handelt, die auf kurz oder lang platzen wird oder ob das Anziehen der Immobilienpreise von längerfristiger Gültigkeit ist.

Genossenschaftswohnungen als Alternative zur Eigentumswohnung

Auf lange Sicht kann die Investition in eine Genossenschaftswohnung mitunter finanziell Sinn machen. Hier gibt es aber unterschiedliche Modelle. Einerseits gibt es die Möglichkeit einen Baukostenbeitrag zu bezahlen, je nach Größe und Art der Wohnung natürlich unterschiedlich hoch, und dafür von relativ geringen Mietpreisen zu profitieren. Zieht man aus der Wohnung aus, so bekommt man diesen Beitrag wieder zurück.
Die andere Option, für viele das weitaus attraktivere Modell, ist die Genossenschaftswohnung mit der Möglichkeit auf den Übergang ins Eigentum zum späteren Zeitpunkt. Hier ist es ähnlich wie bei einer Anzahlung der Fall, dass man zu Beginn einen Beitrag bezahlt und die Wohnung dann zum Beispiel nach 10 Jahren des Miete- Zahlens abbezahlt und ins Eigentum übergeht. Manchmal gibt es aber auch die Möglichkeit die Wohnung zu einem späteren Zeitpunkt um einen vergleichsweise geringen Preis zu erwerben.
In der Gegenüberstellung zu einer herkömmlichen Immo- Finanzierung ist eine solche Lösung oft nahezu provisionsfrei. Hier gilt es alles genau durchzurechnen und alle Möglichkeiten abzuwägen, im Allgemeinen geht es aber auf jeden Fall um möglichst günstiges Wohnen auf lange Sicht, nicht um kurzfristige Gewinne.

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